S-WIN verbindet die besten Forscher und ausgewählte Unternehmer.
Bestimmen Sie mit wohin die technologische Reise geht bei der Holzbeschaffung, mit innovativen holzbasierten Materialien, beim Holzbau und bei der Holzenergie/Bioraffinerie.
Ziel der Veranstaltung ist in einem Kreis von Entscheidungsträgern die Stossrichtung der 4 Fachgebiete von S-WIN zu definieren und Partnerschaften zu bilden und zu festigen. Basis bilden die Handlungsempfehlungen des NFP 66.
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8. November 2017 | 9:00 - 17:00
Von 2015 bis 2016 umrundete Herr Piccard die Erde mit einem Solarflugzeug. Die Vision dieses Projekts mit dem Namen Solar Impulse war, ein Bewusstsein für aktuelle Herausforderungen der Menschheit zu schärfen: die Umstellung der Wirtschaft zu mehr Energieeffizienz und erneuerbaren Energien, um unabhängig von den begrenzten fossilen Ressourcen zu werden.
Herr Piccard hat sich nun verpflichtet, 1'000 saubere und profitable Lösungen zu identifizieren, um Unternehmen, Regierungen und Institutionen dabei zu helfen, ihre Umweltziele zu erreichen und ehrgeizigere Strategien zu verfolgen. Diese werden 2018 während der COP 24 präsentiert und beitragen den Klimawandel zu beeinflussen.
Dialogplattform 1: Holzbeschaffung
Unsere Produktionsstätte, der Wald, bietet eine freie Oase für die Sinne. Nichtsdestotrotz muss er wirtschaftlich genutzt werden. Die Wirtschaft verlangt nach Holz. Die Waldbesitzer müssen sich ihrer Verantwortung diesbezüglich bewusst sein. Kann die Landwirtschaft mit ihrer überbetrieblichen Zusammenarbeit als Beispiel dienen?
Dialogplattform 2: Holzbasierte Materialien
Innovative holzbasierte Materialien erweitern das Anwendungsspektrum von Holz. Aber bieten sie auch einen Umweltbeitrag? Innovationen sind zudem grundsätzlich ein essentieller Baustein, um erfolgreich in einem Markt bestehen zu können. Aber welche Schritte und Unterstützung braucht es, um von der innovativen Idee zum marktfähigen Produkt zu kommen?
Dialogplattform 3: Holzbau
Mit den heutigen Kenntnissen kann der Brandschutz mit grosser Sicherheit geplant und mehrstöckige Holzbauten errichtet werden. Diese Bauten sind auch für Investoren von kleineren und grossen Überbauungen sehr interessant. Noch haben diese Stakeholder wenig Erfahrung in Bezug auf die Möglichkeiten mit Holz. Die zielgerichtete Kommunikation ist in diesem Bereich aktuell sehr wichtig.
Dialogplattform 4: Energie & Bioraffinerie
Bei der Bioraffinerie wird die Biomasse zu verschiedenen Produkten verarbeitet. Das sind zum einen stoffliche Produkte, sowie Grund- und Feinchemikalien für die chemische Industrie. Zum anderen kann das Produkt Energie in Form von Kraftstoffen, Strom oder Wärme sein. Die Bioraffinerie ist ein Koppelprodukt der Waldwirtschaft.
Strukturierte Paneldiskussion mit den Autoren der Synthesen, den Experten, Martin Riediker (Präsident NFP 66) und dem S-WIN Vorstand. Das Publikum wird aktiv einbezogen und soll dem Panel Fragen stellen, seine Sicht der Dinge darlegen und Ideen einbringen.
Moderation: Olin Bartlomé, Innovation Manager S-WIN
Wo gibt es bisher nicht ausgeschöpftes Anwendungspotential und wie sieht es mit der Markttauglichkeit und der Nachhaltigkeit von neu entwickelten holzbasierten Materialien aus?
Stichworte:
- Funktionalisierung von Holz/-oberflächen für Fassaden
- Optimierung HWS (emissionsloses Verkleben, Leichtbauplatten)
- Nanozellulose (Qualität/Standardisierung)
Expertin: Dr. Tanja Zimmermann (EMPA)
Red und Antwort und Mitautor Synthese: Prof. Dr. Ingo Burgert (ETH Zürich)
Moderation: Thomas Bernhard (IC Infraconsult)
Was fehlt Holz auf dem Weg zur Standardbauweise mit 30% Marktanteil?
Stichworte:
- Alternative zu Stahl- und Betonbau
- Dialog zwischen den Akteuren fördern
- Markt vergrössern (Kommunikation Investoren)
- Holzbau-Knowhow international vermarkten
Experte: Prof. Dr. Andrea Bernasconi (HEIG-VD)
Red und Antwort und Mitautor Synthese: Prof. Dr. Andrea Frangi (ETH Zürich)
Moderation: Daniel Studer (IC Infraconsult)
Die dritte Arena: In diesen thematischen Workshops werden gemeinsam die strukturierten Fakten interpretiert, die To Dos definiert und die Aufgaben aufgeteilt - als Basis wird dafür ein Memorandum of Understanding MoU erarbeitet. Wie bei den vorangehenden Workshops jeweils bezogen auf die 4 Fachgebiete und auflockernd moderiert.
